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Das Kurs-Gewinn-Verhältnis in der Wertpapieranalyse |
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Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und die daraus abgeleitete Price/Earnings-to-Growth-Ratio (PEG) bilden bereits einen deutlich besseren Einstieg in die Fundamentalanalyse, da sie von den Dividendenentscheidungen der HV unabhängig sind und somit den tatsächlichen "inneren Wert" einer Aktie eher reflektieren. Das KGV berechnet sich, indem der Zeitkurs einer Aktie zu dem anteilsmäßigen Gewinn nach Steuern der emittierenden Unternehmung, bezogen ebenfalls auf eine einzelne Aktie, in Beziehung gesetzt wird, also: KGV = Kurs / Gewinn pro Aktie Das KGV gibt wieder, aus wie viel angelegtem Geld eine Unternehmung einen Euro Gewinn erwirtschaftet hat. Liegt das KGV also beispielsweise bei 17,5, so heißt dies, dass die Anleger 17,50 anlegen mussten, um dem Unternehmen einen Gewinn von einem Euro zu ermöglichen. Stehen mehrere Aktien zum Vergleich, so stellt das KGV eine gute Vergleichsgröße dar, aber nur solange alle betrachteten Unternehmungen derselben Branche zugeordnet werden können. Werden die branchenspezifischen Besonderheiten hingegen ignoriert, so lauft der Anleger Gefahr, falsche Anlageentscheidungen zu treffen, da das zu erwartende Gewinnwachstum, welches von Branche zu Branche unterschiedlich ist, nicht mitberücksichtigt wird. Es empfiehlt sich daher, das KGV immer in einen statistisch relevanten Bezug zu KGVs der gleichen Branche oder sonstigen vergleichbarer Unternehmungen zu setzen. Im Rahmen einer solchen Analyse kommt es auch auf die korrekte Umsetzung verschiedenster statistischer Analyseverfahren an. Die Statistikberatung Christian Reinboth informiert Interessenten zu den verschiedensten Verfahren der mathematischen Datenanalyse . |
